Der MCP ist eingeloggt und getestet. Diese Seite zeigt den Umfang der Bibliothek mit den echten Vorschaubildern, dazu die fünf Testfragen und ihre Antworten. Alle Zahlen sind gegen den laufenden Server geprüft, nicht aus der Marketing-Seite übernommen.
Gefragt war nicht, ob eine Seite hübsch wird, sondern ob das Werkzeug in einen bildstelle-Workflow passt.
| Frage | Antwort | Begründung |
|---|---|---|
| Output-Format | nur React | TSX-Dateien plus Radix-Primitives plus motion/react. Kein HTML/CSS-Pfad,
auch nicht optional. Die Webflow-Herkunft der Bibliothek ist im MCP nicht mehr sichtbar. |
| Auswahl-Erlebnis | sehr gut | Freitext-Suche versteht natürliche Sprache, jedes Ergebnis kommt mit Tags und Vorschaubild. Genau das Aussuchen-und-Befüllen, das erwartet war. Eine Bedienfalle gibt es, siehe unten. |
| CI-Treue | gut, mit Einschränkung | Farben, Radien und Typo-Stufen hängen an zentralen Tokens, eine Zeile färbt
die ganze Seite. Aber es gibt keine Marken-Akzentfarbe im System,
nur neutral-darkest für Buttons und Bild-Overlay gleichzeitig. |
| Nacharbeit bis statisch | kompletter Handumbau | Von React nach statischem HTML für World4You ist es eine Übersetzung, keine Konvertierung. Der Zeitgewinn liegt beim Entwurf, nicht beim Code. |
| Kontext-Verbrauch | moderat | Zwölf Sections plus Primitives plus Setup lagen bei rund 55.000 Zeichen, also grob 14.000 Token. Deutlich weniger als die Vorrecherche befürchtet hat. |
section_layout623 dreht den Props-Merge um. Die Defaults gewinnen gegen
die übergebenen Werte, das heißt: die Komponente lässt sich nicht
befüllen und zeigt in jedem Fall Blindtext. Die anderen sieben machen es richtig herum.
// layout623, falsch: die Defaults gewinnen const { tagline, heading, ... } = { ...props, ...Layout623Defaults, }; // alle anderen, richtig: die Props gewinnen const { logo, navLinks, ... } = { ...Navbar1Defaults, ...props, };
Das relativiert das Versprechen kuratiert statt halluziniert spürbar. Die Bibliothek ist ordentlich gebaut, aber nicht geprüft, und der Fehler ist genau die Sorte, die beim Überfliegen durchrutscht und als Blindtext live geht.
Ein Abruf der Navbar-Kategorie mit kleinem Limit liefert ausschließlich die
Nummern 23 bis 32, alle mit Mega-Menü. Die schlichte navbar1 mit
Logo links und Menü rechts, für eine Zwei-Punkt-Navigation die einzig richtige,
taucht erst ab Position 11 auf.
Regel für künftige Läufe: Limit immer hochdrehen und selbst sichten. Wer die ersten Treffer nimmt, wählt aus einem unrepräsentativen Ausschnitt und hält ihn für das ganze Angebot.
Der MCP sagt von sich aus, dass das veröffentlichte Tailwind-Preset die zentralen
Tokens (text-h1, scheme-*, rounded-*) gar nicht
mehr enthält und ohne Handarbeit jede Überschrift auf 16px zusammenfällt.
Er liefert den fehlenden Block gleich mit. Das ist unangenehm, aber offen kommuniziert,
und genau daraus entsteht die gute Nachricht bei der CI-Frage: alle Marken-Werte
liegen an einer Stelle.
Alle 50 Kategorien im Überblick. Die mit grünem Haken sind unten mit echten Vorschaubildern ausgeklappt, jeweils die ersten acht. Ein Vollkatalog aller 1.757 Stück wäre rund 110.000 Token groß und hätte hier keinen Mehrwert.
Die untere Hälfte dieser Liste ist bemerkenswert: Application Shells, Sidebars, Topbars, Tables, Stat Cards und Onboarding-Formulare sind kein Website-Baukasten mehr, das ist App-Interface. Für die geplante Immo-Plattform ist dieser Teil interessanter als alles Marketing-Material.
























































Der Befund fester React-Stack, damit Bruch mit unseren Stacks ist bestätigt. Falsch war die Einschätzung token-hungrig: zwölf Sections haben rund 14.000 Token gekostet, das ist für eine ganze Startseite wenig. Und unterschätzt wurde das Auswahl-Erlebnis: Suche plus Tags plus Vorschaubild funktionieren so gut, dass der MCP auch dann nützt, wenn man am Ende keine einzige Zeile seines Codes verwendet.
Der eigentliche Wert liegt woanders als gedacht. Nicht im Code, sondern im Layout-Repertoire. 1.757 durchgestaltete Sections mit Vorschau sind ein Ideengeber, mit dem sich in Minuten eine Struktur für eine Kundenseite zusammenstellen lässt. Das Umsetzen in unser CSS passiert ohnehin von Hand, wie immer.
Ein Fund, der nicht im Suchradius lag: Die Bibliothek enthält Application Shells, Sidebars, Topbars, Tables, Stat Cards und Onboarding-Formulare. Das ist App-Interface, kein Website-Baukasten. Für die geplante Immo-Plattform, die ohnehin auf React laufen würde, wäre der MCP damit an genau der Stelle ein echter Drop-in, an der die Vorrecherche ihn nicht gesucht hat.
Empfehlung, unverändert für Kundenwebsites, geändert für die Plattform: Bei statischen Kundenseiten wie Moser bleibt es beim Handbau, der MCP dient als Struktur-Ideengeber. Sobald die Immo-Plattform in die Umsetzung geht, ist er ein ernsthafter Kandidat für das gesamte Admin-Interface, nicht nur für Marketing-Sections.